Üsofilm - Filme von Üsofilm

4. Nordeuropäische E-Mobil Rallye
SchnittSpuren
Frames of a Land
Für Alex
Für Alex

Über uns

Einführung

Alles begann mit einer alten Kamera und der Idee einen Kurzfilm zu drehen, das war 2002. Marc Schulz und Lasse Bruhn, die Gründer von Üsofilm, waren damals 11 Jahre alt. Zunächst entstanden Stop-motion- und kurze Spielfime. Seit 2006 drehen wir Filme aller Art unter dem gemeinsamen Label Üsofilm, inzwischen gewachsen zu einer Gruppe junger Filmemacher. Wir drehen Imagefilme, Kurzspielfime, Animationen, Dokumentationen, Musikvideos und Theateraufzeichnungen, auch immer wieder im Auftrag von Organisationen und Unternehmen und ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendfilmpreis.

Mitglieder

Üsofilm während "SchnittSpuren" im Sommer 2011Bei Üsofilm kann man schlecht von festen Mitgliedern sprechen. Die Gründungsmitglieder Lasse Bruhn und Marc Schulz bilden den Kern der Gruppe. Um diesen herum befinden sich je nach Projekt unterschiedlich viele weitere Filmbegeisterte. Wer diese Personen sind, variiert von Projekt zu Projekt. Zum Teil entstehen auch Projekte am Rande der eigentlichen Üsofilm-Gruppe. Beispielsweise das iStone-Projekt, eine Satire über Apple, oder m.art.film, das eigene Label von Marc Schulz.

Geschichte

Der erste, von uns auf Wettbewerben eingereichte Film, war der Stop-motion-film “Teenage Dreams” von 2008. Er erreichte, für uns unerwartet, sofort den zweiten Platz beim Tiefenschärfe Wettbewerb 2008 vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein in der Kategorie “Experimentell” und den zweiten Platz beim MA HSH Medienkunst Förderpreis 2009.

Marc und die Mülltonnen aus "Frames of a Land" vor der Kirche in EinfeldEs folgten weitere Spiel- und Stop-motion-filme. Zum 48 Stunden Wettbewerb 2009 entstand so der Film “Die richtige Chemie”. Der Stop-motion-film “Frames of a Land”, der die Liebesgeschichte von zwei Mülltonnen auf seine ganz eigene Art erzählt, erhielt einen Werkstattpreis des Jugend-Film-Preises Schleswig-Holstein 2009, den dritten Platz in der Kategorie “Auswärtige Filme” der Meldorfer Videotage und den ersten Platz beim Reisevideowettbewerb Montevideo 2011 des Offenen Kanals Kiel in der Kategorie “Experimentell”.

Plakat des Films "Würgengerg"2010 nahmen wir erneut am 48 Stunden Wettbewerb teil. So entstand der gesellschaftskritische Kurzfilm “Outside(r)”. Ebenfalls 2010 drehten wir den fünfzehnminütigen Spielfilm “Würgengerg”, eine doppelbödige Komödie um einen Geisterjäger. In diesem Jahr realisierten wir außerdem einen kommerziellen Werbespott für die Firma Biosmetics, unser Erster. Über Sylvester versuchten wir uns erstmals an einem Dokumentarfilm. So entstand das Portrait von Friedhelm Erbt, der als Zeitzeuge aus dem zweiten Weltkrieg berichtet. Dieser Film wurde unser größter Festivalerfolg und gewann beim Schüler MedienPreis Schleswig-Holstein 2011, beim Bundesfestival Video 2011 “Video der Generationen” in Gera, sowie beim Tiefenschärfe Wettbewerb 2011 vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein in der Kategorie “Dokumentarisch” den ersten Platz.

Frontcover des Films "SchnittSpuren"Auch 2011 waren wir wieder beim 48 Stunden Wettbewerb dabei. Diesmal entstand mit einer vergrößerten Crew von fünf Leuten der experimentelle, skurrile Film “Nr. 2135”. Im selben Jahr entstand mit aufwendiger Vorplanung, 7 Drehorten, 15 Drehtagen, selbstgeschriebener Musik und mit Unterstützung der Filmförderung der Film “SchnittSpuren”. Das Team hatte sich weiter vergrößert und für diese Produktion waren mit Statisten ca. 50 Personen beteiligt. Dieser Film erreichte eine Nominierung für das Finale des Jugend-Film-Preises Schleswig-Holstein 2011.

2012 drehten zwei getrennte Teams Filme für den 48 Stunden Wettbewerb. Das Team um Lasse Bruhn herum arbeitete zu zwölft an einem Musikvideo zu einem selbst geschriebenen und gespielten Lied, das außerdem ein Roadmovie wurde – und das in 48 Stunden. Sportlich, aber wir haben es geschafft! Mit dem Film erreichten wir die Nominierung für das Filmforum der 54. Nordischen Filmtage in Lübeck.
Parallel dazu entstand im Team um Marc Schulz eine Komödie über Beziehungsprobleme – in der Hauptrolle: ein Schrank. Damit ergatterten wir eine lobende Erwähnung der Jury.
Nach aufwendiger Planung, mit der Unterstützung der Filmförderung, professioneller Schauspieler und einer Vielzahl von Statisten entstand an 14 Drehtagen der sozialkritische Kurzfilm „Für Alex“. (Der Courier berichtete.)
Des Weiteren entstanden 2012 zwei Auftragsarbeiten: Ein dokumentarischer Film über die Obdachlosenarbeit der St. Heinrich Gemeinde in Kiel und eine dokumentarische Arbeit über das Gemeindeleben in der Versöhnungsgemeinde der Gartenstadt in Neumünster anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums.

Der Name “Üsofilm”

Zeichnung des ÜsfiehsSchon lange bevor es Üsofilm gab, spielten Lasse, Marc und seine Schwester als kleine Kinder oft zusammen. Durch ihre lebhafte Phantasie entstanden einige ausgedachte Wesen, die in einer eigens ausgedachten Welt lebten. Eines von ihnen war das Üsfieh (siehe Zeichnung). Es war das bekannteste und wichtigste Wesen, hatte eine Menge toller Eigenschaften und wurde von einem Züchter gehalten. Als es zur Gründung von Üsofilm kam, benannten wir uns nach diesem Wesen, als Erinnerung an unsere gemeinsame Kindheit.