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Friedhelm Erbt

Der Film “Friedhelm Erbt” erzählt in bewegenden Bildern die Geschichte eines Zeitzeugen, der den Winter in Stalingrad miterlebte. Der 88-jährige erinnert sich heute an die harte Zeit und gibt seine Gefühle preis. Der Dokumentarfilm nimmt einen durch seine reduzierte Aufmachung sofort mit und beeindruckt mit wunderschönen Aufnahmen von Friedhelm Erbt im Schnee an seinem Haus in Schmalensee.

Dieser Film ist unser erster Dokumentarfilm und daher für uns etwas völlig Neues. Wir besuchten einen Tag lang Marcs Opa und führten mit ihm ein Interview über seine Erlebnisse zwischen 1933 und 1945. Dabei sind ca. 6 Stunden Videomaterial entstanden. Dieser Film zeigt in fünf Minuten das Ereignis, welches uns am meisten bewegt hat: Die Rettung eines Kameraden. Die Außenaufnahmen sind am selben Tag bei einem Spaziergang rund um sein Haus entstanden.

Dieser Film gewann den 1. Platz beim Schüler MedienPreis Schleswig-Holstein 2011. Außerdem gewann er beim Bundesfestival Video 2011 in Gera den 1. Platz in der Kategorie “Video der Generationen”.

Hier die Begründung der Jury des Wettbewerbs “Video der Generationen”:
Die beiden 18-jährigen Freunde Marc Schulz und Lasse Bruhn drehen schon seit mehreren Jahren gemeinsam Filme. Doch gleich mit ihrem ersten dokumentarischen Versuch, den sie beim Besuch ihres 88-jährigen Zeitzeugen über Silvester drehten, gelang ihnen etwas Besonderes: Der so unaufdringlich wie eindringlich inszenierte Film packt einen sofort, denn er ist schnörkellos und konzentriert erzählt. Statt der Gefahr zu erliegen, bei der Vermittlung eines ganzen Lebens den Film zu überfrachten, konzentrieren sich die Filmemacher auf ein einziges zentrales Ereignis aus dem Leben von Friedhelm Erbt. So wird seine Gefühlslage, als er im Krieg einen Soldaten unter Lebensgefahr rettete, sinnlich nachvollziehbar.